23.10.2017, 16:59 Uhr » Versicherung/Leistungen » Auslandsversicherung

Auslandsversicherung

Grundsätzlich ist jeder Arbeitnehmer, der im Rahmen eines inländischen Arbeitsverhältnisses ins Ausland entsandt wird, weiter gesetzlich unfallversichert, wenn der Auslandseinsatz im Voraus zeitlich begrenzt ist, das heißt, wenn eine Rückkehr nach Deutschland geplant ist.
Für die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR, d. h. EU-Staaten, Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island) sowie für alle Länder, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, hat der Gesetzgeber eine zeitliche Begrenzung des Versicherungsschutzes festgelegt. Sie liegt in der Regel zwischen 24 und 36 Monaten.

Versicherungsschutz

EWR- und Abkommensstaaten

Separate Auslandsversicherung


In den Fällen, in denen kein Versicherungsschutz über Ausstrahlung, EU-Richtlinien oder bilaterale Abkommen besteht (z.B. wenn die zeitliche Begrenzung der Auslandstätigkeit im Voraus nicht gegeben ist bzw. überschritten wird), können Unternehmen ihre Mitarbeiter durch eine separate Auslandsversicherung bestens absichern.

Die Auslandsunfallversicherung ist eine gemeinsame Einrichtung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik, der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, der Unfallkasse Bund und Bahn und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe für die ihnen zugehörigen Unternehmen.


Kontakt
Berufsgenossenschaft
Nahrungsmittel und Gastgewerbe
Auslandsversicherung
Lortzingstraße 2, 55127 Mainz
E-Mail: av@bgn.de
Fon 06131/785-245
Fax 06131/785-751


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