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Bild: Bäckermeister Günter Steiner
Bäckermeister Günter Steiner

Ich bin sehr zufrieden

Bäckermeister Günter Steiner hält große Stücke auf die BGN

von Elfi Braun
Akzente 4/2008 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation

Bäckerschnupfen und Bäckerasthma, außerdem zwei schwere Arbeitsunfälle: In Bäckermeister Günter Steiners Berufsleben kam es immer wieder knüppeldick. Dass der heute 60-Jährige trotz Berufskrankheit und gebliebener Verletzungsfolgen weiterhin jeden Tag gerne in seiner Backstube arbeitet, verdankt er auch der BGN.


Bäcker sein ist Günter Steiners Leidenschaft. Seit seiner frühen Jugend arbeitet er in der Backstube, wie auch schon sein Vater und Großvater. In seiner Bäckerei im thüringischen Sonneberg ist Günter Steiner der Chef. Zusammen mit 8 Angestellten, die Hälfte davon sind Familienmitglieder, bringt er nur Backwaren aus Originalzutaten unter die Leute. Darauf ist er stolz, und mit diesem Konzept will er auch weiterhin die Zukunft des kleinen Betriebes sichern. In zwei Jahren wird sein Sohn, ebenfalls Bäckermeister, den Familienbetrieb übernehmen.

Trotz Bäckerasthma weiter in der Backstube
Bis dahin will Günter Steiner, der seit 1997 an Bäckerasthma und Bäckerschnupfen leidet, den Betrieb noch selbst führen. Dass er dazu gesundheitlich immer noch in der Lage ist, verdankt er der BGN. Seit 1998 nimmt Günter Steiner am Präventionsprogramm der BGN für Bäcker mit Bäckerasthma und Bäckerschnupfen, die im Beruf bleiben wollen, teil.
Bild: Bäckermeister Günter Steiner
Seitdem hat er die Beschwerden so weit im Griff, dass sie sich nicht verschlimmert haben und er mit einer regelmäßig überwachten Medikamenteneinstellung und mit Atemschutzmaske weiter in der Backstube arbeiten kann. steiner: »Damit komme ich gut zurecht.«
Er erzählt: »Wann das mit dem Schnupfen anfing, daran kann ich mich nicht mehr genau erinnern. Ich habe auch eine ganze Zeit nicht viel drauf gegeben. Erst als nach der Wäsche immer mehr Taschentücher auf der Leine hingen und die Leute fragten, ob jemand gestorben sei, habe ich gemerkt, ich muss was für mich tun.« Bäcker steiner ließ daraufhin eine Siloanlage einbauen, damit es beim Befüllen der Knetmaschinen nicht mehr staubt. Das half eine Weile und dann bekam steiner eines Tages einen schweren Asthmaanfall. Der behandelnde Lungenarzt meldete die Erkrankung der BGN: Verdacht auf Bäckerasthma. Er hatte recht.
Günter Steiner erinnert sich: »Die Leute von der BGN haben sich sofort gekümmert. Sie haben meine Backstube angeschaut und dann vorgeschlagen, was ich noch tun kann, um Mehlstaub zu verringern. Seitdem arbeite ich hauptsächlich am Backofen, also dort, wo es nahezu keinen Mehlstaub gibt. Und ich trage konsequent Atemschutz.« Geholfen haben ihm auch die BGN-Seminare für an Bäckerasthma erkrankte Bäcker. steiner: »Das war sehr hilfreich. Ich bekam einen Einblick, wie die Krankheit entsteht und wie sie abläuft. Und ich weiß, wie ich mich im Extremfall verhalten muss, um wieder Luft zu bekommen.« Weiterhin fährt Günter Steiner einmal im Jahr nach Erfurt zur BGN, wo eine Ärztin seine Lungenfunktion testet und die Medikamente checkt.

Gute Einblicke in Leistungen der BGN
Noch zweimal half die BGN Bäcker steiner: Das erste Mal war es 2004. Beim Herausfahren der Mülltonne fiel er auf dem Betriebshof hin und zog sich einen offenen Unterschenkelbruch zu. steiner erinnert sich: »Als bg-Fall wurde ich direkt in eine Spezialklinik gebracht. Das war großes Glück. Sonst hätte ich den Unterschenkel wahrscheinlich verloren.« So kehrte der Bäcker nach 7 Monaten in die Backstube zurück. Ganz wiederhergestellt war sein Bein jedoch nicht. Geblieben sind Bewegungseinschränkungen im linken Bein. Trotz dieser körperlichen Beeinträchtigungen ist steiners Lust an der Bäckerarbeit ungebremst: »Mit Kompressionsstrümpfen und einer Erhöhung im Schuh komme ich gut klar.«
2007 stürzte Günter Steiner dann ein zweites Mal. In der Backstube war ihm ein Blech aus der Hand gefallen. Als er einen Schritt darüber hinweg machen wollte, geriet er mit einem Fuß jedoch genau auf das Blech und rutschte weg. steiner erlitt einen komplizierten Bruch am rechten Handgelenk. Auch hier war eine intensive Therapie notwendig. Es dauerte 4 Monate, bis Günter Steiner - das Handgelenk mit einer Platte fixiert - die Arbeit in der Backstube wieder aufnahm. Die alte Beweglichkeit des Gelenks wird er auch hier wahrscheinlich nicht mehr ganz zurückbekommen. Die BGN zahlt ihm aufgrund dieser Beeinträchtigung eine vorläufige Verletztenrente. Eine weitere BGN-Rente erhält der Bäcker aufgrund der verbliebenen Verletzungsfolgen am linken Bein.
Günter Steiner hat die BGN über seine Berufskrankheit und die beiden Unfälle intensiv kennengelernt und weiß: »Bei der BGN bin ich als Unternehmer sehr gut abgesichert. Die BGN hat immer die richtigen Schritte in die Wege geleitet und wirklich umfassend und zuvorkommend geholfen. Ich bin sehr zufrieden. Wäre meine Frau nicht als Angestellte des Betriebes bei der BGN versichert, dann würde sie sich auf jeden Fall freiwillig als mitarbeitende Ehegattin dort versichern.«

Günter Steiner hat die BGN über seine Berufskrankheit und die beiden Unfälle intensiv kennengelernt und weiß: »Bei der BGN bin ich als Unternehmer sehr gut abgesichert.«

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