22.08.2017, 05:41 Uhr » Versicherung/Leistungen
Bild: Steffen Schultze vor seiner Käserei
Steffen Schultze vor seiner Käserei

Mein Betrieb stand auf der Kippe (Hotels, Gaststätten und Schausteller)

Unternehmer Steffen Schultze bekam nach schwerem Unfall gerade noch die Kurve - mit Hilfe der BGN

Report 2/2008 | BGN-Nachrichten für Hotels, Gaststätten und Schausteller

Die 2-Mann-Käserei auf der Insel Usedom hatte nach 2 Jahren Aufbauphase gerade Fahrt aufgenommen, als ihr Inhaber Steffen Schultze auf einer Auslieferungsfahrt schwer verunglückte. Bis der damals 29-jährige die Unfallfolgen, darunter ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, überstanden hatte, vergingen 18 Monate. In dieser Zeit standen sein Betrieb und seine Existenz auf der Kippe. Die Hilfe der BGN bewahrte Steffen Schultze vor dem Aus.


An den Unfall und die erste Zeit danach kann Steffen Schultze sich nicht mehr erinnern. 3 Wochen lang lag er im Koma. Erst im Laufe der 3 Monate in der Uniklinik Greifswald setzte sein Erinnerungsvermögen wieder ein. Und damit auch die Sorgen um seinen Betrieb. Er erzählt: "Meine Mitarbeiterin versuchte, die Käserei irgendwie am Laufen zu halten. Doch ich wusste: Da muss ich schnell selbst wieder hin. Sonst geht das Ganze den Bach runter."

Die Ärzte wollten Steffen Schultze aber nicht so bald in seine Käserei zurücklassen. Vielmehr sollte er für weitere 6 Monate stationär im Neurologischen Zentrum in Greifswald die neuropsychologischen Beeinträchtigungen behandeln lassen. Steffen Schultze, geplagt von den Sorgen um seinen Betrieb, lehnte ab. Er versuchte stattdessen, wieder in der Käserei zu arbeiten. In dieser Zeit schaltete sich Detlef Großmann, der Berufshelfer der BGN, ein. Er erinnert sich: "Schon bei meinem ersten Kontakt mit Herrn Schultze war klar: Ohne umfassende Hilfe von außen würde er es nicht schaffen, die Käserei am Leben zu erhalten. Dazu war insbesondere sein psychischer Zustand viel zu schlecht."

Es mussten verschiedene Dinge in Angriff genommen werden, um seine Existenz zu erhalten. Detlef Großmann setzte sich mit einer Unternehmensberatung in Verbindung. So konnten die Geschäfte der Käserei weitergeführt werden. Eine Aushilfskraft übernahm die Arbeit in der Produktion. Schließlich willigte Steffen Schultze in die 6-monatige neuropsychologische Behandlung ein.
Die Behandlung war überaus erfolgreich. Viele Funktionen konnten deutlich verbessert werden. Geblieben ist die bei Schädel-Hirn-Trauma typische Wesensveränderung. Auch hatte Steffen Schultze weiterhin Probleme mit Belastungssituationen. Deshalb lernte er in einem 3-monatigen Coaching, seinen Arbeitsalltag besser zu organisieren und besser mit Stress umzugehen.

Steffen Schultze kann seinen Betrieb heute wieder selbstständig führen. Er weiß: "Ohne die BGN würde es das hier so nicht mehr geben." Bewusst wurde ihm das erst mit der Zeit: "Heute bin ich froh, dass die BGN diese Sicherheit gibt." Die BGN hat alle Heilbehandlungskosten und alle mit der beruflichen Rehabilitation verbundenen Kosten übernommen.

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